Offene Treffpunkte und Angebote
Es soll ein Gemeinschaftsgarten und Gemeinschaftsküche mit Dorf-Mittagessen und Treffpunkt geschaffen werden (haben schon die Zusage von der Anstiftung zur Förderung) sowie gemeinsame Bau- und Gartenaktionen mit der Nachbarschaft. Dazu soll ein Nachbarschaftscafe eröffnen. Erstes wird langsam dieses Jahr starten. Aktuell ist die Gruppe sehr mit Baustellen beschäftigt (z.B. neue Heizung).
Demokratie und Sozialer Zusammenhalt
Wichtig ist, dass es einen solchen Ort wie Home in Exile gibt und dass dieser sichtbar ist. Women in Exile & Friends arbeiten basisdemokratisch: zwei Vereine – Women in Exile e.V. und Home in Exile e.V. – tragen das Projekt gemeinsam. Entscheidungen werden kollektiv getroffen, Stimmen aller Beteiligten zählen gleich. Das ist nicht nur intern wichtig, sondern politisch: Das Projekt zeigt, dass selbstorganisierte Strukturen geflüchteter Frauen möglich und dauerhaft sind. In einem Kontext, in dem geflüchtete Menschen oft als Objekte von Fürsorge behandelt werden, ist diese Form der Selbstermächtigung ein demokratisches Statement. Die Nachbarschaft ist gemischt, bei der letzten Wahl über 40% AFD. Wir haben erste Kontakte zu wohlgesonnenen Nachbar*innen und zur Kirche geknüpft. Es wird herausfordernd, aber auch schön, langfristige Beziehungen aufzubauen! Mit weiteren Zukunftsorten und Initiativen in der Region passieren zunehmend Vernetzungen.