Das Netzwerk Zukunftsorte unterstützt Gemeinden, Klein- und Mittelstädte und Landkreise dabei, ungenutzte Bestandsgebäude gemeinwohlorientiert zu entwickeln und als lebendige Impulsorte zu aktivieren. So entstehen lebendige Wohn- und Arbeitsorte im Bestand, die Leerstand reduzieren, die Ortsmitte stärken und neue Zielgruppen anziehen. Unsere Beratung baut auf praktischen Erfahrungen mit Zukunftsorten und Modellkommunen auf.

Gemeinwohlorte wie Zukunftsorte sind ein Instrument, um Leerstand im Bestand zu reduzieren, die Ortsmitte zu beleben und die Lebensqualität vor Ort zu stärken.

Mehrwert von Zukunftsorten für Ihre Region und Ort

Glas und Metall verschmelzen bei Monika - Foto: Stadt mit Zukunft – Angermünde e.V.
Glas und Metall verschmelzen bei Monika  | Foto: Stadt mit Zukunft – Angermünde e.V.

→ Belebung von Leerstand und Ortsmitte durch gemischte Wohn-, Arbeits- und Gemeinschaftsnutzungen.

→ Stärkung der lokalen Wirtschaft, weil neue Akteur*innen, Selbstständige und kleine Unternehmen sich ansiedeln.

→ Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung durch Nutzung vorhandener Gebäude statt Neubau.

→ Verbesserung der Daseinsvorsorge durch zusätzliche Angebote für Begegnung, Kultur, Arbeit und Ehrenamt.

Unsere Angebote

Wir wissen, Ihr Beratungsbedarf ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: die Größe und Standort, personeller und finanzielle Kapazitäten, fachliches Know-How und Kenntnisstand, Erfahrungen und Engagement der Verwaltungsmitarbeitenden in Sachen gemeinwohlorientierte und kooperative Leerstandsentwicklung und nicht zuletzt die lokalpolitischen Umstände vor Ort. Unsere Beratungsmodule eröffnen Ihnen unterschiedliche und skalierbare Möglichkeiten des Einstiegs und der Unterstützung bei der Projekt- und Prozessentwicklung.

Durch den Input des Netzwerk Zukunftsorte bin ich überhaupt erst auf so einen Gedanken (Immobilien gemeinwohlorientiert entwickeln) gekommen. Ich habe das ja nie in der Schule gelernt, sondern ich habe das dann durch den Austausch, durch die Inspiration überhaupt erst in meinen Kopf bekommen.

 -
Frederik Bewer / ehemaliger Bürgermeister Stadt Angermünde

Ich finde die Idee des Netzwerks Zukunftsorte super. Es wird ja nicht jeder in das Netzwerk aufgenommen, sondern es gibt Hürden und das ist wichtig. Zu sagen: Wenn ihr bestimmte Punkte erfüllt, euch auf den Weg macht, kreativ, nachhaltig, dann könnt ihr Zukunftsort werden. Nur so hat das auch einen Wert.

 -
Marco Beckendorf / Bürgermeister

Wiesenburg/Mark

So läuft die Zusammenarbeit ab

Damit Sie gut planen können, ist unser Vorgehen transparent strukturiert:

  • 1

    Kontaktaufnahme und kurzes Erstgespräch, in dem wir Ihre Ausgangslage, Ziele und konkreten Immobilien klären.

  • 2

    Abstimmung, welche Formate und Bausteine (z.B. Workshop, Matching, Prozessbegleitung) zu Ihrer Situation passen.

  • 3

    Durchführung der vereinbarten Formate, eng abgestimmt mit Verwaltung, Politik und relevanten lokalen Akteur:innen.

  • Inspiration und Wissen

    Wie andere Kommunen Zukunftsorte nutzen

    Mehrere Kommunen arbeiten bereits mit dem Netzwerk Zukunftsorte zusammen und nutzen Zukunftsorte als Baustein ihrer Stadt- und Regionalentwicklung.

    Starke Kommunen

    Progressives Kommunennetzwerk

    Mit den Gründerkommunen Angermünde, Herzberg (Elster), Landkreis Wunsiedel und Neukirchen/Erzgeb. und weiteren Kommunen wurde begleitet durch uns ein kommunales Netzwerk aufgebaut: Das Starke Orte Netzwerk. Ziel ist es sich kollegial zu gemeinwohlorientierter Leerstandsentwicklung auszutauschen und weiterzubilden, in der Verwaltung zu verankern und über Formate und den digitalen Wissensspeicher Wissen und Inspiration für andere Gemeinden verfügbar zu machen.

     -

    Praxiswissen kompakt

    Wissensplattform für Wegbereiter

    Mit der digitalen Wissensplattform für Wegebreiter ist eine Plattform entstanden, die Praxiswissen zu Aufbau, Ansiedlung und Betrieb von Zukunftsorten und gemeinwohlorientierter Leerstandsbelebung bündelt. Kommunen finden dort über alle Entwicklungsphasen gute Beispiele, Materialien und Anregungen, wie sie die lokale Daseinsvorsorge verbessern und innovative Nutzungen im Bestand ermöglichen können.

     - Foto: Anke Schüttler

    Material zur Vertiefung

    Handreichungen und Praxiswerkzeuge

    Für Kommunalvertreter:innen haben wir zentrale Informationen kompakt aufbereitet.

    Zukunft statt Leerstand

     -

    Gebäude nach Konzept veräußern - Ein Leitfaden für kleinere Kommunen

    Dieser Leitfaden ist unsere aktuellste Publikation und gibt einen praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten, ungenutzte Bestandsgebäude in suburbanen und ländlichen Räumen nicht nach Höchstpreis zu veräußern, sondern mit Fokus auf das beste gemeinwohlorientierte Konzept für den Ort.

    Dieses handliche Heft richtet sich vor allem an Kommunalvertreter*innen kleiner Gemeinden, die gewillt sind, mit frischen Ideen eine gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung als neuen Standard in ihren Kommunen auf den Weg zu bringen. 

    Publikation für Wegbereiter*innen

     -

    Unsere Publikation beschäftigt sich mit den Möglichkeiten gemeinwohlorientierter Immobilienentwicklung für Eigentümer*innen und Kommunen auf dem Land. 19 Expert*innen aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Forschung, Architektur und Projektentwicklung bringen ihre Perspektiven ein. Ein guter Einstieg und differenzierter Einblick in das Potenzial, die Hürden und die Praxis impulsstarker Wohn- und Arbeitsprojekte.

    Newsletter bestellen

    In unserem Newsletter für Kommunen informieren wir Sie regelmäßig darüber, was im Netzwerk passiert ist. Hier bekommen Sie gebündelt alle Informationen zu
    anstehenden Veranstaltungen und Möglichkeiten, sich auszutauschen.

    Sie möchten prüfen, ob Zukunftsorte ein Baustein für Ihre Stadt, Gemeinde oder Ihren Landkreis sein können? Wir führen gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit Ihnen und klären, welche Formate sinnvoll sind. Zielgruppen sind insbesondere Kleinstädte, kleinere Gemeinden und Landkreise mit Leerstand in der Ortsmitte oder größeren Bestandsimmobilien Randlagen und Ortsteilen.