Projektbeschreibung

Mit dem Projekt „Zukunft vor Ort – Austausch, Vernetzung und Stärkung der Demokratie“ schaffen wir neue Begegnungs- und Lernräume für Engagierte in ländlichen Regionen Brandenburgs. Ziel ist es, erfolgreiche Strategien gegen demokratiefeindliche Tendenzen sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und die regionale Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft nachhaltig zu stärken.

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Hintergrund & Ziele

Viele Initiativen und engagierte Bürger*innen im ländlichen Raum arbeiten bereits an einer lebendigen demokratischen Kultur – oft jedoch isoliert voneinander. Austauschmöglichkeiten sind begrenzt, und Erfahrungen zu wirksamen Gegenstrategien gegenüber antidemokratischen Entwicklungen bleiben häufig lokal gebunden.

Das Projekt setzt genau hier an: Es öffnet Räume, in denen Wissen, Herausforderungen und Erfolge geteilt und neue Allianzen geknüpft werden können.

  • Demokratische Kultur sichtbar stärken – durch Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung.
  • Erfolgreiche Handlungsstrategien verbreiten – Best-Practice-Beispiele zugänglich machen und diskutieren.
  • Engagementpotenziale aktivieren – Bürger*innen ermutigen, sich einzubringen und dranzubleiben.
  • Regionale Zusammenschlüsse fördern – stabile Netzwerke für eine widerstandsfähige Zivilgesellschaft anstoßen.

Formate & Vorgehen

Ergebnisse & Wirkung

Alle Erkenntnisse, Beispiele und Handlungsansätze dokumentieren wir auf der Projektwebsite in Form von Handreichungen, Praxisbeispielen und Ergebnissammlungen. Damit bleiben die Impulse über die Projektlaufzeit hinaus verfügbar und können in weitere Regionen getragen werden.

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Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen

Demokratisches Engagement unter Druck

In dieser Aufzeichnung aus der Reihe „Zukunft vor Ort“ berichten Initiativen und Beratungsstellen aus ihrer Praxis im Umgang mit rechten Bedrohungen und zunehmenden Konflikten vor Ort.

Das Soziokulturelle Zentrum Zora e.V. aus Halberstadt teilt seine langjährigen Erfahrungen als offener Ort, der immer wieder Anfeindungen ausgesetzt ist. Ergänzend geben Vertreter*innen von DEMOS und FARN Einblick in ihre Beratungsarbeit und ordnen aktuelle Entwicklungen wie rechte Landnahme ein.

Die Aufzeichnung zeigt, welche Handlungsspielräume bestehen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und wie sich demokratische Akteur*innen gegenseitig stärken können. Sie richtet sich an alle, die Verantwortung in Initiativen, Vereinen oder Begegnungsorten tragen und auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig bleiben möchten.

Zukunft vor Ort – Demokratie im Alltag

Wie entsteht demokratisches Engagement im Alltag – gerade im ländlichen Raum?
In der Aufzeichnung des Meetups geben mehrere Zukunftsorte Einblick in ihre Praxis und zeigen, wie Beteiligung, Verantwortung und Zusammenhalt ganz konkret gelebt werden können.
Der offene Backverein des Zukunftsortes PFHAU macht deutlich, wie niedrigschwellige Angebote Menschen zusammenbringen und zum Mitmachen einladen. Das Haus mit Zukunft aus Angermünde zeigt, wie Engagement vor Ort organisiert und getragen werden kann. Ergänzt werden die Praxisbeispiele durch die Einordnung von Anna Wegenschimmel vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), die die Ansätze in einen größeren Zusammenhang stellt und ihre Übertragbarkeit beleuchtet.

Warum dieses Projekt wichtig ist

„Zukunft vor Ort“ stärkt jene Menschen, die bereits heute Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen – und schafft Verbindungen zwischen ihnen. Durch Austausch, Ermutigung und konkrete Werkzeuge entsteht ein Netzwerk, das dem Rechtsruck im ländlichen Raum solidarisch, kreativ und handlungsfähig begegnet.

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Das Projekt wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.