Zukunftsfähige Regionen und Städte
Unter dem Titel "Gutshaus der Demokratie" – mit Schirmherrschaft von Simona Koß, ehemals MdB – ist in Altfriedland ein Format entstanden, das demokratische Bildung in den ländlichen Raum bringt. Der "Wahl-O-Mat zum Aufkleben" entstand in Kooperation mit dem Landesjugendring Brandenburg. Workshops der Radikalen Töchter und Apropolis arbeiteten mit Jugendlichen am Johanniter-Gymnasium Wriezen. Ausstellungen zu demokratischen Bewegungen in Belarus und zur kulturellen Identität in der Ukraine öffneten internationale Perspektiven für ein lokales Publikum. Die enge Partnerschaft mit der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung schlägt sich in gemeinsamen Formaten nieder, darunter eine interaktive Ausstellung zum Grundgesetz. Geplant ist außerdem, Unternehmen im Bereich "Corporate Political Responsibility" zu begleiten – bei der Entwicklung demokratischer Unternehmenskulturen.
Demokratie und Sozialer Zusammenhalt
Das Gutshaus Altfriedland versteht sich als Ankerpunkt eines wachsenden regionalen Netzwerks. Die Zusammenarbeit mit der LAG Märkische Seen, dem Netzwerk Zukunftsorte, Zukunftswege Ost und dem MWFK ermöglicht es, Projekte ganzheitlich zu denken. Der Dorfdialog, den das Projekt gemeinsam mit dem Ortsvorsteher und lokalen Vereinen gestaltet, soll in ein integriertes Dorfentwicklungskonzept münden. Konkrete Ziele: bezahlbarer Wohnraum, Bildungsangebote, neue Arbeitsplätze. Das Gutshaus ist dabei kein Impulsgeber von außen, sondern Teil des Ortes – das macht den Unterschied. Altfriedland wird so zu einem Modell dafür, wie ein einzelnes historisches Gebäude soziale, ökologische und wirtschaftliche Erneuerung einer ganzen Dorfstruktur anstoßen kann.