Projektbeschreibung

Mit diesem Vorhaben vernetzen, befähigen und begleiten wir Betreiber*innen aktiver Zukunftsorte und Zukunftsorte im Aufbau dabei, Räume und Aktivitäten gemeinsam mit Engagierten vor Ort zu gestalten. Wir setzen Qualitätsstandards für wirkungsvolle Zukunftsorte und machen sie sichtbar – mit dem Ziel, unser Netzwerk auf alle Bundesländer auszuweiten und den Aufbau möglichst vieler Zukunftsorte zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Vielfalt, Inklusion und Zusammenhalt zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen auf dem Land.

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Chor der Waldschänke beim Auftritt. Foto: Marktplatz Waldschenke

Hintergrund & Ziele

Leerstehende Schulen, Gasthäuser und Bahnhöfe werden zu Wohnprojekten, Dritten Orten und Räumen für Engagement umgenutzt. Sie werden zu lebendigen Orten mit vielfältiger Wirkung für die Region. In Zeiten sozialer Ungleichheit fördern Zukunftsorte die Inklusion diverser Lebensstile und den Austausch zwischen Stadt und Land. Sie wirken der gesellschaftlichen Spaltung entgegen: In offenen Treffpunkten engagieren sich Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe gemeinsam für lebenswerte Orte für Alle und demokratisches Miteinander.

Netzwerk ausweiten – von aktuell über 80 auf mindestens 150 Zukunftsorte bundesweit wachsen

Austausch stärken – digitale Meetups und ein jährliches Networking-Event für Engagierte fortführen und ausbauen

Wissenstransfer professionalisieren – neue, kostenfreie Lernformate (digitaler Austausch, Webinare, Podcast) mit Fokus auf Zusammenhalt und Inklusion entwickeln

Qualität sichtbar machen – Zukunftsorte-Kriterien um ein Wirkungsmessungs-Tool ergänzen und den Zukunftsorte-Award vergeben

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Beratung im Garten. Foto: Haus des Wandels

Formate & Vorgehen

Das Netzwerk begleitet Engagierte kontinuierlich durch digitale Austauschformate, kollegiale Beratung und eine wachsende Wissensplattform. Vor-Ort-Veranstaltungen bringen Engagierte, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Kommunen zusammen, fördern regionale Vernetzung und schaffen Raum für Erfahrungsaustausch zu Demokratie, Zusammenhalt und Inklusion. Neue Formate wie Podcast und Webinare machen praxisnahes Wissen rund um Aufbau und Betrieb von Zukunftsorten frei zugänglich verfügbar. Über ein transparentes Aufnahmeverfahren und eine vielfältig besetzte Jury werden neue Zukunftsorte bundesweit in das Netzwerk aufgenommen und jährlich im Rahmen des Zukunftsorte-Awards ausgezeichnet.

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Preisträger*innen des ZO-Award 2026 . Foto: NZO

In der Kategorie "Offene Treffpunkte und Angebote" 2026 prämierte Zukunftsorte

Ergebnisse & Wirkung

Bis zum Ende der Projektlaufzeit sollen bis zu 150 Zukunftsorte und ihre Macher*innen aktiv vernetzt, 1.000 Menschen miteinander in Austausch gebracht und vielfältige Wissens- und Lernangebote zur Stärkung von Inklusion und Zusammenhalt bereitgestellt werden. Engagierte gewinnen dadurch an fachlicher und organisatorischer Stabilität, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Legitimation und stärken so ländliche Räume als lebendige, demokratische Möglichkeitsräume.

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Zukunftsorte-Kriterien zur Wirkungsanalyse

Warum dieses Projekt wichtig ist

Ländliche Regionen stehen vor Herausforderungen wie Abwanderung, Leerstand und schwindendem Vertrauen in politische Institutionen. Sie bieten aber zugleich Raum für nachhaltige, solidarische Lebensformen. Zukunftsorte zeigen, dass Engagement vor Ort Brücken zwischen unterschiedlichen Gruppen bauen kann. Ein starkes, bundesweites Netzwerk bündelt diese Wirkung, macht sie sichtbar und sorgt dafür, dass sie über die einzelnen Orte hinaus trägt.

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Deutsche Fernsehlotterie

Das Projekt „Zukunftsorte für bürgerschaftliches Engagement & Zusammenhalt" wird gefördert aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie.