Das Projekt
Der Projektraum Drahnsdorf (Brandenburg) ist ein Living Lab auf einem historischen Gutsensemble von 1860 – seit 2012 ein Ort für Coworking, Veranstaltungen, ökologische Sanierung und regionale Innovation mit bis zu 60 Gästebetten und einem fluiden internationalen Team.
Gestern und heute
Seit 2012 wurde eine Ruine im brandenburgischen Drahnsdorf Schritt für Schritt zu einer Offsite-Location für innovative Unternehmen und soziale Organisationen verwandelt. Das historische Gutsensemble von 1860 wurde ökologisch und mit agilen Methoden saniert; diese wurden in eigenen Veranstaltungen vor Ort erprobt und präsentiert.
Initiiert wurden Projekte zur regionalen Entwicklung: Rettung des Bahnhalts Drahnsdorf, Strategien für Schlösser der Region, Kreislaufwirtschaftsszenarien mit Landgarten-Projekt. Mitgründerin Andrea war neun Jahre Kreistagsabgeordnete im Landkreis Dahme-Spreewald, sowie Vertreterin in der Gemeinde und im Amtsausschuss. Sie ist zudem Gründungsmitglied und Vorstand der Kreislaufwerkstatt Drahnsdorf e.V. und engagierte sich im Kita-Unterstützungsverein. Über 500 Menschen haben zwischen einer Woche und drei Jahren im Projektraum mitgewirkt und mitgelebt.
Der Ort ist voll operativ: rund 35 Veranstaltungen jährlich, 60 Gästebetten, 4 Veranstaltungsräume. Gleichzeitig findet eine Transformation statt: Massiv gestiegene Betriebskosten belasten die Finanzen, während das Forum für schöpferische Räume (UG in Gründung) als hybride Plattform aufgebaut wird.
Nach erfolgreichem Prototyp im Juli 2025 werden Förderanträge für regelmäßige Co-Working-plus-Events gestellt. Kooperationen mit Zukunft Lausitz und Wertewandel vernetzen regionale Akteure. Der Übergang vom Veranstaltungsbetrieb zum hybriden Innovations- und Lernraum läuft.
Vier Entwicklungsschwerpunkte prägen die nächsten Jahre: Erstens der Aufbau des Forums für schöpferische Räume als hybride Plattform für Bewusstseinsforschung, innovative Arbeitsformen und Raumgestaltung. Zweitens die Etablierung regelmäßiger Co-Working-plus-Events nach erfolgreichem Prototyp. Drittens die finanzielle Stabilisierung: Fördermittel für Bildungsprogramme und Co-Working-Events werden beantragt; tragfähige Einnahmequellen sollen die gemeinnützige Arbeit dauerhaft ermöglichen. Viertens der Aufbau einer Co-Living-Struktur auf dem neu erworbenen Grundstück als langfristiger Wohnort für Menschen, die in der Region wirken wollen.
Der Projektraum Drahnsdorf entwickelt sich zum Forum für schöpferische Räume – einem hybriden Lern- und Experimentierort, der physische Begegnung mit digitalem Wissensaustausch verbindet. Als Living Lab werden neue Formen des Arbeitens, Wohnens und Wirkens im ländlichen Raum praktisch erprobt.
Mittelfristig soll ein nahe gelegenes Grundstück zu einem Ko-Dorf-Wohnprojekt entwickelt werden. Regelmäßige Co-Working-plus-Events schaffen Vernetzungsräume zwischen Region und Stadt. Das Ziel: Menschen befähigen, bewusst gestaltete Räume zu schaffen – als physische Orte oder auch innere Bewusstseinsfelder oder neue Kooperationsformen.
Arbeiten
Offene Treffpunkte und Angebote
Klimaschutz
Demokratie und Sozialer Zusammenhalt
Zukunftsfähige Regionen und Städte
Arbeiten
Sowohl die GbR Projektraum Drahnsdorf, als auch die neu gegründete UG „Forum für schöpferische Räume" verfolgen gemeinwohlorientierte Ziele: Im Vordergrund steht die Schaffung von Raumkonzepten für kreatives Arbeiten und gesellschaftliche Innovation. Vier Veranstaltungsräume (30 bis 275 m², insgesamt 1.200 m² Gewerbefläche) werden von regionalen und überregionalen, oft gemeinnützigen Organisationen für Workshops, Tagungen und Retreats genutzt. Startup Lausitz fördert dort junge Unternehmer*innen der Region, mit Wertewandel wurde ein Ehrenamtsfest zu offenen, gemeinnützigen Räumen organisiert. Mit geplanten monatlichen Co-Working-Events soll diese Funktion systematisch ausgebaut werden – als Ort zum fokussierten Arbeiten und Vernetzen. Darüber hinaus ist Projektraum Drahnsdorf selbst Arbeitgeber: Aktuell gibt es eine Köchin auf Honorarbasis und Teilzeitstellen, eine für Housekeeping und eine als Büroassistenz.



Arbeiten
Brandenburg Drahnsdorf
Zusammen mit Wertewandel, 2025 Räume für Beteiligung in der Bürgerregion Lausitz.
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Zusammen mit Startup Lausitz, 2024 Startupcamp für Gründer in der Region
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Zusammen mit Format D, 2025 Pop Up Office, Co-Working und Vernetzungs-veranstaltung mit Inputvorträgen für Agenturen und Freiberufler in Berlin und in der Region
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Zukunftsfähige Regionen und Städte
Seit 2012 wurden rund 1.800 m² historischer Bausubstanz des Gutsensembles von 1860 behutsam saniert – wo möglich mit natürlichen und wiederverwendeten Materialien. Farben wurden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, Holzböden mit reinem Leinöl behandelt, die Superadobe-Bauweise für die Feuerstelle erprobt.
Der Erhalt von Bestandsgebäuden statt Neubau vermeidet Flächenversiegelung und enorme CO₂-Emissionen. Das gesamte Gelände ist nicht versiegelt und wird naturnah bewirtschaftet – idealer Lebensraum für Insekten und Vögel. Ein Permakulturgarten ist in Planung. Erkenntnisse über nachhaltiger Sanierung werden geteilt und Workshops zur Herstellung von Terra Preta abgehalten. So wird der Projektraum zum Lernort für klimaverträgliches Bauen.



Zukunftsfähige Regionen und Städte
Brandenburg Drahnsdorf
Pflanzkisten für unseren Permakulturgarten
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Pflanzkisten für unseren Permakulturgarten
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Erdbögen, Sitzskulpturen mit Sand, Lehm, Sumpfkalk und Ziegelmehl
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Klimaschutz
Als Mitbegründer des Netzwerks Zukunftsorte treibt der Projektraum Drahnsdorf seit 2018 innovative Regionalentwicklung in Brandenburg aktiv voran. Das Haus ist Living Lab: Neue Formen des Arbeitens und Wirtschaftens werden nicht nur diskutiert, sondern praktisch erprobt.
Mit dem Hochschulnetzwerk entstanden Konzepte für Schloss Golßen; die Publikation „Leerstand gemeinsam entwickeln“ macht Erkenntnisse über die Erkenntnis der lokalen Akteure übertragbar. Die Kreislaufwerkstatt Drahnsdorf e.V., gemeinsam mit Dorfbewohner*innen gegründet, sollte ein lokales Kreislaufsystem aufbauen – trotz temporärer Pause durch politische Widerstände bleibt die Vision bestehen. Das Forum für schöpferische Räume als hybride Plattform soll physische Begegnung mit digitalen Lernangeboten verbinden, Expert*innen in die Region bringen und perspektivisch durch ein Wohnprojekt auch vor Ort siedeln.



Klimaschutz
Brandenburg Drahnsdorf
Workshop Schloss Lieberose, Bild von der Begehung des Schlosses, Ziel war die Beteiligung der regionalen Initiativen, damit das Schloss im Besitz der Gemeinde bleibt.
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Projekt Schloss Golßen, Bild von dem Planungsgesprächen mit Architekten, ehemaligen Bürgermeisterin von Golßen, Präsidenten eines internationalen Hochschulnetzwerks ... um das Schloss im Besitz der Gemeinde zu halten und langfristig an eine Hochschule zu verpachten.
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Projekt Kreislaufwirtshaft, Bild vom Ausschnitt eines wichtigen Details des Gesamtkonzepts, das „Earthship”. Dieses solle in der neuen Siedlung gebaut werden. Wir haben ehrenamtlich die Grundrisse und in Excel, sowie Kosten von Bau und Betrieb erstellt. Für die weitere Finanzierung der Ausführungsplanung wurden zugesagte Mittel am Ende nicht bewilligt.
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Wer steht hinter Projektraum Drahnsdorf ?
Über die Projektgruppe
Kernteam sind Andrea (Architektin, Philosophin, ausgebildet in Tamalpa Life/Art Process und Integralem Coaching, 10 Jahre Kommunalpolitik) und Cyrus (Bühnenbildner, Professor für Kommunikationsdesign, Hochschulgründer) als gleichberechtigte GbR-Partner und UG-Gründer.
Um das Kernteam bewegt sich ein fluides Team von 4–10 Personen, teils angestellt. Gemeinsam abgedeckt werden: Bewusstseinsarbeit, ökologische Sanierung historischer Bausubstanz, digitale Infrastruktur, Regionalentwicklung, Netzwerkarbeit, Eventmanagement und kreative Raumgestaltung.
Über die Organisationsform
Das Living-Lab-Prinzip prägt die Arbeitsweise: Learning by doing, gemeinschaftlich, experimentell und von Idealismus getrieben. GbR und UG sind als parallele Rechtsformen organisiert – wirtschaftlicher Betrieb und gemeinnützige Plattformarbeit ergänzen sich.
Ansprechpersonen
Andrea Weigt
Gründerin und Leitung
Cyrus Dominik Khazaeli
Gründer und Leitung








