Das Projekt

Landware in Groß Beuchow (Brandenburg) reaktiviert historische Gebäude – Schloss Beuchow, Landwarenhaus und ehemalige LPG-Gärtnerei – zu einem integrierten Ort für regionale Lebensmittelproduktion, Wohnen, Arbeit und Gemeinschaft im ländlichen Raum.

Gestern und heute

Der Betrieb hat bereits mehrere historische und denkmalgeschützte Gebäude im Ort Groß Beuchow erworben, restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt. Dabei wurde stets an die historische Nutzung angeknüpft. Konkret handelt es sich um das Schloss Beuchow, das Landwarenhaus und die ehemalige LPG Gärtnerei Groß Beuchow. Diese Schritte sind ein wesentlicher Teil der Reise der Landware Genossenschaft.
Unter der Dachmarke Landware sind in Groß Beuchow mehrere Einheiten in Betrieb: das Landwarenhaus als regionaler Lebensmittelladen und sozialer Knotenpunkt, die Neue Gärtnerei mit 4.000 m² Beetflächen und Vertical Tower Farm sowie eine 30 kWp Photovoltaikanlage. Das 35 kW Holzvergaser-Blockheizkraftwerk steht kurz vor der Inbetriebnahme und wird künftig CO₂-neutralen Strom und Wärme liefern. Unter der Dachmarke Landware sind in Groß Beuchow mehrere Einheiten in Betrieb: das Landwarenhaus als regionaler Lebensmittelladen und sozialer Knotenpunkt, die Neue Gärtnerei mit 4.000 m² Beetflächen und Vertical Tower Farm sowie eine 30 kWp Photovoltaikanlage. Das 35 kW Holzvergaser-Blockheizkraftwerk steht kurz vor der Inbetriebnahme und wird künftig CO₂-neutralen Strom und Wärme liefern. Ebenfalls zur Landware gehören ein zukünftiges Wohnhaus, Inspektorenhaus, und ein historischer Hof mit Wohngebäuden. Die Bereiche Landware Gärtnerei und Wohnhaus werden in die zu gründende Genossenschaft überführt. Kooperationen mit der AWO für inklusive Formate sind in Entwicklung. 42 Gästebetten stehen zur Verfügung.
Angestrebt werden Kooperationen mit anderen Institution, Vereinen und Gemeinschaften, zur sinnvollen Nutzung der Infrastruktur und Aufbau gemeinsamer Räume und Projekte.
Die Vision der " Landware Genossenschaft ist es, ein inklusives und nachhaltiges Umfeld zu schaffen, das den Mitgliedern hochwertigen individuellen Wohnraum und Raum zur Selbstverwirklichung bietet. Durch die Verknüpfung von Wohnraum, Gemeinschaftsbereichen, Arbeitsplätzen und eigener Lebensmittelproduktion strebt das Projekt an, die Bedürfnisse der Mitglieder auf verschiedenen Ebenen zu erfüllen. Das Projekt ist angetrieben von dem Wunsch, eine lebendige Gemeinschaft zu etablieren, in der Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit und individuelle Entfaltung im Mittelpunkt stehen.
Wohnen Offene Treffpunkte und Angebote Klimaschutz Demokratie und Sozialer Zusammenhalt Zukunftsfähige Regionen und Städte

Offene Treffpunkte und Angebote

Das Landwarenhaus ist ein niedrigschwelliger Treffpunkt, an dem beim Einkauf regionaler Lebensmittel, bei Kaffee und Gesprächen oder in Formaten wie dem regelmäßigen Treff der Landfrauen selbstverständlicher sozialer Austausch entsteht – ohne Konsumzwang. In der Neuen Gärtnerei entstehen Arbeits- und Gemeinschaftsräume, die produktive Tätigkeit mit sozialer Einbindung verbinden. In Kooperation mit der AWO werden inklusive Arbeits- und Begegnungsformate entwickelt, insbesondere für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Offene Angebote wie gemeinschaftliche Gartenarbeit und Workshops fördern Teilhabe und generationenübergreifende Begegnung. Landware wirkt als stabilisierender sozialer Infrastrukturbaustein im Dorf.

Klimaschutz

Landware verbindet Klimaschutz konsequent mit regionaler Wertschöpfung und praktischer Umsetzbarkeit. In der Neuen Gärtnerei werden auf 4.000 m² Beetflächen und in einer Vertical Tower Farm Gemüse und Früchte nach Konzepten des Market Gardening angebaut. Direkte Vermarktung über das Landwarenhaus, saisonale Erzeugung und kurze Wege senken Transportemissionen und Lebensmittelverluste erheblich. Die Gärtnerei wird mit CO₂-neutralem Strom betrieben: Eine 30 kWp Photovoltaikanlage und ein 35 kW Holzvergaser-Blockheizkraftwerk erzeugen Strom und Wärme, Überschussenergie wird eingespeist. Abwärme, Wasser- und Nährstoffkreisläufe werden systematisch optimiert In offenen Formaten, Führungen und Workshops vermittelt Landware praxisnah Wissen zu nachhaltiger Ernährung, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonendem Wirtschaften – Klimasschutz wird erfahrbar gemacht.

Demokratie und Sozialer Zusammenhalt

Landware setzt auf offene, reale Räume, in denen Begegnung, Mitwirkung und Dialog möglich werden – jenseits formaler Hürden. Das Landwarenhaus und die Gärtnerei sind bewusst niedrigschwellig: Sie schaffen Gelegenheiten für Austausch im Alltag und bilden eine Grundlage für Vertrauen und gemeinsames Verantwortungsgefühl im Dorf. Ein zentrales Ziel ist, Bewusstsein für unterschiedliche Arten des Denkens, Wahrnehmens und Kommunizierens zu schaffen – u.a. im Spannungsfeld neurotypischer und neurodiverser Lebensweisen. Landware möchte Räume öffnen, in denen Unterschiede nicht problematisiert, sondern besser verstanden werden. In Kooperation mit der AWO werden inklusive Beteiligungsformate erprobt, die nicht an Durchsetzungsfähigkeit gebunden sind, sondern an Interesse, Beitrag und Präsenz.

Wer steht hinter Landware Genossenschaft - Ein Transformationsprojekt ?

Über die Projektgruppe

Das Kernteam von Landware ist klein und handlungsfähig. Es gibt kurze Entscheidungswege und eine starke Infrastruktur.

Über die Organisationsform

Landware agiert aktuell als Unternehmen, mit klarem Blick auf Nachhaltigkeit und Entwicklung. Die Bereiche Gärtnerei und Wohnhaus werden schrittweise in eine Genossenschaft überführt. Die Organisationsform wird bewusst pragmatisch gewählt: was am besten umsetzbar ist, setzt sich durch. Kurze Entscheidungswege und starke Ressourcen ermöglichen schnelles Handeln.

Ansprechpersonen

Raabe

Geschäftsführer / Inhaber