Das Projekt
Lernort Tückhude in Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein lebendiger Bildungs- und Begegnungsort im Tollensetal – mit Waldkindergarten, Freier Schule, Hort und einer Vision für zukunftsfähige Bildung auf dem Land.
Gestern und heute
Das Projekt wurde vor über 10 Jahre von Eltern und Freund*innen gegründet. Seit dem wird ein Bildungsbetrieb zur Verbesserung des Landlebens und der Transformation der Gesellschaft aufgebaut.
Lernort Tückhude betreibt eine, eine Freie Schule, einen Hort und einen Wald- und Wiesenkindergartent. Darüber hinaus entstehen neue Projekte, Bildungs- und Begegnungsangebote.
Das Projekt will wachsen – zu einer Schule bis zur 10. Klasse und zu einem offenen Zukunftsort im Tollensetal. Mit einem ökologischen Bau- und Raumkonzept werden neue Lernlandschaften geschaffen, die von Schüler*innen mitgedacht und mitgebaut werden.
Der Lernort Tückhude ist ein lebendiger Bildungs-, Begegnungs- und Gestaltungsort im Tollensetal – und ein Motor für die Transformation von Bildung, Gesellschaft und ländlichem Raum. Eingebettet in Wald, Wiesen und Fluss werden hier Natur, Kunst, Lernen und Gemeinschaft miteinander verbunden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene gestalten selbstbestimmt, kreativ und verantwortungsvoll ihre Zukunft. Teilhabe, Vielfalt und sozialen Zusammenhalt werden gestärkt, Räume für Empowerment, Innovation und nachhaltiges Leben auf dem Land werden eröffnet.
Arbeiten
Offene Treffpunkte und Angebote
Klimaschutz
Demokratie und Sozialer Zusammenhalt
Zukunftsfähige Regionen und Städte
Zukunftsfähige Regionen und Städte
Lernort Tückhude steht für ein Miteinander, das Vielfalt sichtbar macht, Beziehungen stärkt und gemeinsames Gestalten ermöglicht. Hier werden soziale Räume im ländlichen Raum gesichert, neu belebt und langfristig verankert.
Offene Treffpunkte und Angebote
Der Lernort Tückhude versteht Begegnung als zentralen Antrieb für Transformation. Kinder, Jugendliche, Eltern und Nachbar*innen finden hier einen offenen Treffpunkt für Austausch, Unterstützung und Vernetzung. Sozialer Kontakt ist fester Bestandteil des Alltags und der Arbeit vor Ort.
Über das Jahr verteilt werden diverse offene Formate wie Begegnungs-, Werkstatt- und Projekttage, Elterncafés sowie Feste organisiert. Diese bringen Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe zusammen und stärken soziale Beziehungen. Als täglich belebter Bildungsträger öffnet die Einrichtung ihre Strukturen bewusst für die Region. Viele Bildungs-, Kunst- und Umweltprojekte sind niederschwellig, öffentlich zugänglich und oft kostenfrei. Ehrenamtliche, Kunstschaffende, Padagog*innen und regionale Initiativen gestalten den Lernort dabei aktiv mit.
Demokratie und Sozialer Zusammenhalt
Im Tollensetal gestaltet der Lernort Tückhude aktiv eine zukunftsfähige Region. Durch verlässliche Strukturen wie Waldkindergarten, Freie Schule und Hort sowie die Kooperation mit lokalen Betrieben und landwirtschaftlichen Akteur*innen werden regionale Netzwerke und Kreisläufe gestärkt. Der Ort schafft Arbeitsplätze und fördert kurze Wege im ländlichen Raum.
In soziokratischen Strukturen wird Mitbestimmung für alle Generationen erfahrbar, was die lokale Identität und Verantwortung festigt. Ein besonderer Fokus liegt darauf, junge Menschen zu befähigen, ihre Perspektiven in kommunale Prozesse einzubringen. Gemeinsam mit regionalen Partner*innen werden Klimaschutzprojekte und die Renaturierung des Tollensetals als Teil einer nachhaltigen Transformation umgesetzt.
Wer steht hinter Lernort Tückhude ?
Über die Projektgruppe
Die Kompetenzen der Gruppe verbinden pädagogische Expertise mit gesellschaftlicher Gestaltungskraft. In der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung werden partizipative Prozesse begleitet und Organisationen soziokratisch weiterentwickelt. Die Arbeit umfasst kulturelle Bildung, Kunst, Theater und Umweltbildung sowie Empowerment. Ergänzt wird dieses Profil durch eine starke Netzwerkarbeit und professionelles Fördermittelmanagement sowie Finanz- und Personalverwaltung. Zudem liegt fundierte Erfahrung im ökologischen und partizipativen Bauen vor.
Über die Organisationsform
Das Projekt besteht aus zwei soziokratisch organisierten Vereinen und arbeitet in Kreisen.
Ansprechpersonen
Alina Wander
Lernort Koordination




