Das Projekt

Kultur im Klostergarten Ilbenstadt e.V. (KiKI) und die OEKOGENO SWH eG entwickeln gemeinsam das denkmalgeschützte in Niddatal (Hessen) zu einem Ort für gemeinschaftliches Wohnen, Solidarische Landwirtschaft, Kultur und nachbarschaftliche Begegnung.

Gestern und heute

Mehr als zwei Jahrzehnte standen die Gutshöfe des Klosters im hessischen Ilbenstadt leer. Dann startete eine Kooperation zwischen der OEKOGENO SWH eG und dem 2021 gegründeten gemeinnützigen Verein Kultur im Klostergarten Ilbenstadt e.V. (KiKI): Die Genossenschaft plant und baut 36 Wohneinheiten in historischen Bestandsgebäuden sowie in ökologischer Holzbauweise; der Verein widmet sich der Gestaltung des rund 6.000 m² großen Klostergartens, dem Aufbau einer Gemeinschaft und eines Stadtteiltreffs. Seit 2019 plant die Genossenschaft, seit 2023 wird gebaut. Der Verein macht den Klostergarten seit 2021 wieder nutzbar; 2024 startete erfolgreich die SOLAWI. Über 100 Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich.
Seit 2019 plant die Genossenschaft das Projekt, das sich seit 2023 im Bau befindet und bis Mitte 2026 abgeschlossen sein wird. Der Verein KiKI macht den Klostergarten seit 2021 wieder nutzbar und konnte 2024 erfolgreich eine SOLAWI starten. Während die Planungen für die Revitalisierung des Klostergartens und Stadtteiltreffs voranschreiten, bleibt die finanzielle Ausstattung des Vereins eine große Herausforderung – die gesamte Arbeit erfolgt ehrenamtlich, mit dem Ziel, Ilbenstadt als Zukunftsort zu etablieren.
Langfristig möchten wir das Team breiter aufstellen, um die Initiative noch stabiler und zukunftsfähiger zu machen. Unser Ziel: In zwei Jahren ist das ehemalige Kloster Ilbenstadt ein lebendiger Ort der Inklusion, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft – ein Modellprojekt für sozialen Zusammenhalt im ländlichen Raum. Der öffentliche Klostergarten ist offener Begegnungsort mit Gemeinschaftsflächen, solidarischer Landwirtschaft, Bildungsangeboten und ökologischer Vielfalt. Der Verein Kultur im Klostergarten Ilbenstadt organisiert Konzerte, Lesungen, Workshops und Feste. Der Stadtteiltreff dient als zentraler Ort für Nachbarschaft und Region. Das Projekt wirkt über Ilbenstadt hinaus: Es schafft Perspektiven gegen Landflucht, fördert lokale Wertschöpfung und zeigt, wie ländliche Räume zukunftsfähig gestaltet werden – sozial, ökologisch und wirtschaftlich tragfähig. Der Zukunftsort Ilbenstadt ist Ort zum Wohnen, Bleiben, Begegnen und Wachsen.
Ein gemeinwohlorientiertes Mehrgenerationen-Wohnprojekt mit Stadtteiltreff, Co-Working und einem Stadtteilgarten im ehemaligen Klostergarten – das ist die Vision von Kultur im Klostergarten Ilbenstadt. Ziel ist ein lebendiger Kultur- und Lebensraum im Herzen des Ortes. Durch Gartenaktionen, Kulturveranstaltungen und Workshops werden regionale Impulse gesetzt und Gemeinschaft gefördert. Die vielseitige Infrastruktur stärkt Biodiversität, regionale Versorgung und das soziale Miteinander. Das ehemalige Kloster Ilbenstadt soll in zwei Jahren ein lebendiger Ort der Inklusion, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft sein – ein Modellprojekt für sozialen Zusammenhalt im ländlichen Raum.
Wohnen Offene Treffpunkte und Angebote Klimaschutz Demokratie und Sozialer Zusammenhalt Zukunftsfähige Regionen und Städte

Zukunftsfähige Regionen und Städte

Innerhalb von drei Jahren wurde aus einer überwucherten Brache ein lebendiger Gemeinschaftsgarten. Monatliche Gartenaktionstage fördern den Austausch von Hobbygärtner*innen und laden zur Mitgestaltung ein. Künftig wird der Stadtteiltreff als zentraler Begegnungsort eine tragende Rolle übernehmen. Der Klostergarten und der Stadtteiltreff verbinden Naturerlebnis, kulturelle Teilhabe und nachbarschaftliches Miteinander, als offene Orte für alle.

Offene Treffpunkte und Angebote

Der öffentliche Klostergarten ist zu einem offenen Begegnungsort geworden. Der Verein KiKI organisiert regelmäßig Konzerte, Lesungen, Workshops und Feste, die das kulturelle Leben in Niddatal und Umgebung bereichern. Das Projekt ist in die lokale Infrastruktur eingebunden – etwa durch Beteiligung am Martinsmarkt und am Tag des offenen Denkmals. Der künftige Stadtteiltreff wird als zentraler Ort für Nachbar*innenschaft und Region dienen. Die Zusammenarbeit mit Initiativen, Verbänden und Institutionen eröffnet vielfältige Perspektiven und macht den Klostergarten zu einem echten Zukunftsort: einem Treffpunkt für Inspiration, Austausch, Teilhabe und Gemeinschaft.

Demokratie und Sozialer Zusammenhalt

Das Kloster Ilbenstadt ist ein kulturhistorisch einzigartiger Ort, dessen Klostergarten jahrzehntelang brach lag. Zusammen mit der OEKOGENO SWH eG bringt der Verein KiKI wieder Leben in das denkmalgeschützte Ensemble mitten im Ortskern Ilbenstadts, einem Stadtteil der Gemeinde Niddatal in der Wetterau. Das Projekt schafft Perspektiven gegen Landflucht, fördert lokale Wertschöpfung und zeigt, wie ländliche Räume zukunftsfähig gestaltet werden können – sozial, ökologisch und wirtschaftlich tragfähig. Der Zukunftsort Ilbenstadt wirkt über die Gemeindegrenzen hinaus als Modell für sozialen Zusammenhalt im ländlichen Raum.

Wer steht hinter Kultur im Klostergarten?

Über die Projektgruppe

Der Verein hat über 100 Mitglieder, davon mehr als 40 aktive Ehrenamtliche, darunter Gründungsmitglieder und Vorstände, die seit Projektstart engagiert sind. Zwei Teilzeitkräfte unterstützen die SoLaWi. Der eingetragene Verein wird von einem fünfköpfigen ehrenamtlichen Vorstand geleitet, unterstützt von den Arbeitsgruppen Gartengestaltung, SOLAWI, Finanzen und Stadtteiltreff.

Über die Organisationsform

KiKI e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein; Entscheidungen werden in den Arbeitsgruppen und im Vorstand getroffen. Ehrenamtliche übernehmen vielfältige Aufgaben: Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, Kommunikation, Gartenarbeit und Fördermittelakquise. Das benachbarte Wohnprojekt der OEKOGENO SWH eG arbeitet soziokratisch.

Ansprechpersonen

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Manuela Schiffner

Vorstand

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Joerg Weber

Vorstand