Das Projekt
Das Hofgut LEO in Gresgen (Baden-Württemberg) ist ein genossenschaftliches Seminar- und Gästehaus im Biosphärenreservat Schwarzwald. Als Modellprojekt für regenerative Dorfentwicklung verbindet es Coworking, Bildung und Kultur. Mit einem Café und Naturerlebnissen wird Raum geschaffen, um Wirtschaft, Ökologie und Gemeinschaft nachhaltig in Einklang zu bringen.
Gestern und heute
Das historische Hofgut Gresgen – das alte Hotel Löwen, erbaut auf solidem Schwarzwälder Granit – wurde 2021 von einer Genossenschaft übernommen und behutsam saniert. Bei der Neugestaltung der Zimmer und Räume wurde das Bewährte erhalten und mit Gespür für künstlerische wie historische Details erneuert. Heute ist das Hofgut ein lebendiger Seminar-, Gäste- und Gemeinschaftsort. Das Gebäude liegt im Herzen des kleinen Bergdorfes Gresgen, hoch über Zell im Wiesental, und bietet Blick auf Frankreich und die Schweiz – in einem der sonnigsten Teile Deutschlands, mitten in einem der 18 deutschen UNESCO-Biosphärenreservate. Diese einzigartige Lage war von Anfang an Teil der Vision. Im Jahr 2021 wurde aus der Vision Wirklichkeit: Die Genossenschaft übernahm das Gebäude und begann mit der behutsamen Sanierung. Heute ist das Hofgut LEO ein lebendiger Ort, der jährlich viele Hundert Gäste empfängt.
Das Hofgut LEO ist in Betrieb: Seminare, Gruppen-Workshops, Übernachtungen und das LEO Café sind buchbar. Die Genossenschaft ist aktiv und offen für neue Mitglieder. Im Sommer öffnet der Sommergarten, ganzjährig sind Seminarräume und Gästezimmer verfügbar. Der Permakultur-Garten wird weiterentwickelt, neue Seminarformate rund um Waldbaden und regeneratives Wirtschaften sind in Entwicklung. Das Hofgut sucht aktiv neue Genossenschaftsmitglieder, die den Ort mitgestalten und von der lebendigen Community profitieren möchten.
Das Hofgut LEO möchte das Genossenschaftsmodell weiter ausbauen, neue Mitglieder gewinnen und das Bildungsprogramm zu regenerativen Lebens- und Wirtschaftsformen ausweiten. Geplant sind auch Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen und die Entwicklung neuer Formate für Menschen, die regeneratives Wirtschaften nicht nur kennenlernen, sondern selbst in ihren Lebensbereichen anwenden wollen. Mittelfristig soll das Hofgut LEO als Bildungsort für regenerative Praktiken zertifiziert werden – für Organisationen, Schulen und Unternehmen, die ihre Teams mit innovativen Formaten in der Natur des Südschwarzwalds weiterbilden wollen. Dazu werden eigene Seminarkonzepte entwickelt. Darüber hinaus solll weiter an der wirtschaftlichen Stabilität gearbeitet und der Betrieb einer landwirtschaftliche Flächen im Dorf angestrebt werden.
Die Hofgut LEO Cooperative eG hat den genossenschaftlichen Auftrag, Quellort zu sein für die Erforschung, Umsetzung und Entwicklung regenerativer Modelle für ein gutes Leben in und mit der Natur. Hierzu ist die wirtschaftliche Stabilität der Genossenschaft die Voraussetzung, damit regenerative Technologien und Formen gelebt und Interessierten zugänglich gemacht werden können.
Wohnen
Arbeiten
Klimaschutz
Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Zukunftsfähige Regionen und Städte
Arbeiten
Das Hofgut LEO ist mit sieben festen Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber im Dorf. Das Projekt schafft qualifizierte Jobs direkt im ländlichen Raum und bietet eine wohnortnahe Alternative zum Pendeln. Die Tätigkeitsfelder in Gastronomie, Seminarbetrieb und Landwirtschaft fördern die lokale Wertschöpfung. Als genossenschaftlich organisierter Betrieb setzt das Gut auf gemeinwohlorientiertes Wirtschaften und langfristige Stabilität. So sichert das Projekt berufliche Teilhabe und stärkt die wirtschaftliche Infrastruktur der Gemeinde nachhaltig.

Arbeiten
Baden-Württemberg Zell im Wiesental
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Zukunftsfähige Regionen und Städte
Kreiskultur, regelmäßige externe Organisationsentwicklungsberatung mit dem ganzen Team, Authentizität, Ehrlichkeit und Verbundenheit als hohe Werte. Gute Vernetzung mit regionalen zukunftsfördernden Projekten.

Zukunftsfähige Regionen und Städte
Baden-Württemberg Zell im Wiesental
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Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Auf Wunsch der Dorfgemeinschaft – die letzte Kneipe hatte einige Jahre zuvor geschlossen – wurde das Café eröffnet und damit die Dorfmitte wiederbelebt. Es entstand ein Veranstaltungsort für Vereinsversammlungen, Hochzeiten, Trauerfeiern und weitere Anlässe, der eng mit den Einwohner*innen kooperiert. Darüber hinaus wurden zukunftsfähige Ausbildungen in den Bereichen Regionalentwicklung und Gemeinschaftsbildung erarbeitet und geplant.
Wer steht hinter Hofgut LEO Cooperative?
Über die Projektgruppe
Kompetenzen in Gemeinschaftsbildung, Organisationsentwicklung, Marketing, BWL, Gastronomie/Küche, Permakultur/Gartenbau, Personalentwicklung.
Über die Organisationsform
Die Hofgut LEO Cooperative eG ist als eingetragene Genossenschaft organisiert. Mitglieder können Anteile erwerben und sind damit Teil des ersten regenerativen Genossenschaftsmodells Deutschlands. Das Betriebssystem folgt einer Kreisstruktur, angelehnt an holakratische Systeme und das DAO-Prinzip. Entscheidungen werden auf Basis von Konsent und Integrationsprinzipien getroffen; Vorstand und Aufsichtsrat bilden das Board als Grundlage für Führungskreis und Arbeitskreise. Transparenz in Entscheidungen und Finanzen ist ein Grundprinzip. Die Organisation pflegt enge Verbindungen zur Gemeinwohlökonomie-Bewegung und zu regionalen Netzwerken im Biosphärenreservat Schwarzwald.
Ansprechpersonen
Christina Tradt
Geschäftsführung
Thomas Hann
Vorstand




