Zukunftsfähige Regionen und Städte
Bei allen Massnahmen, wie Energieausbau, Schaffung von sozialer Infrastruktur durch Ansiedlung von z.B. Plegediensten und Schaffung von Begegnungsstätten, wie ein Dorfcafe und ein Dorfladen werden grundsätzlich die umliegenden Siedlungen mit einbezogen und auch Angebote für die Gesamtgemeinde erarbeitet. Die Teilhabe ist schon durch einen geringen Mitgliedsbeitrag von insgesamt 300 Euro einmalig möglich. Schon jetzt in der frühen Planungsphase werden die Bewohner des Ortes und der umliegendn Siedlungen mit einbezogen und der Dialog gefördert. Niederschwellige Angebote z.B. Hilfe bei der Reparatur von Fahrrädern wird auch schon jetzt praktiziert. Durch die in der Satzung festgelegten Projektgruppenbeiräte, die ihre Regeln selbst festlegen ist eine freiheitliche Organisationskultur angelegt.
Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Das Projekt ist bereits Mitglied in regionalen Vereinen und wirkt an verschiedenen öffentlichen Projekten zur Zukunftsentwicklung ländlicher Regionen mit. Zu nennen sind die Werkstatt der Mutigen im Rahmen des Projektes „Neue soziale Dorfmitte" des Elbe Valley Wir-Bündnisses. Gemeinsam mit der Freiwilligen Agentur Altmark und der Hochschule Neubrandenburg wird das Projekt die nächsten drei Jahre wissenschaftlich begleitet. Durch den Austausch und die Teilnahme an verschiedenen Gemeinderatssitzungen sowie die enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Verbandsgemeinde erfährt das Projekt auch von dort starke Unterstützung. Weitere Kooperationen mit anderen Genossenschaften, die sich mit ländlicher Entwicklung beschäftigen, bestehen bereits oder werden angestrebt.
Einen festen Fokusbereich gibt es derzeit nicht – dieser wird gemeinsam mit der Gemeinschaft entstehen. Gegenwärtig stehen alle Bereiche gleichermaßen im Fokus.