Gestern und heute
Büttnershof ist ein 1441 erstmals erwähntes kleines Dorf in der Altmark. Das heutige Fachwerkgebäude des Gut Büttnershof wurde im Jahr 1750 erbaut. Das Dorf mit rund 25 Einwohnerinnen ist ein kleiner Juwel, der dank der aktuellen Besitzer*innen - der Familie Prüfert - für seine Gastfreundschaft und ihren Flohmarkt bekannt ist. Bis zur Übernahme durch neue Besitzer*innen wird die Familie Prüfert den Betrieb wie gewohnt weiterführen.
Nun soll es noch lebendiger werden. Der Büttnershof ist dabei, ein neues Leuchtturmprojekt zu werden. Inspiriert von der Werkbund-Tradition erblüht hier ein neues Werkdorf – eine moderne Gemeinschaft, in der Kreativität und Handwerk, alte Werte und neue Visionen Hand in Hand gehen, um eine lebens- und liebenswerte Zukunft zu gestalten.
Gutleben Büttnershof wird ein Dorf für Gestaltende, Naturliebhabende, Gemeinschaftsaffine, Abenteurlustige, Gemüsebauer*innen, Tüftler*innen, Feinschmecker*innen, Gastronom*innen und alle werden, die sich nach einem Ort für ein besseres Leben jenseits von Großstadtlärm und Anonymität sehnen.
Die Liegenschaft soll seitens der aktuellen Besitzenden möglichst schnell veräußert werden. Der Kauf soll nach Gründung der Genossenschaft möglichst 2026 abgeschlossen sein. Die Gründung der Gutleben Genossenschaft ist für Sommer 2026 geplant; Satzung und rechtliche Prüfung sind abgeschlossen.
Die Genossenschaft vereint mehrere Tätigkeitsfelder: Wohnungs-, Haus- und Gewerbebau, Energieversorgung, Dorfladen mit Café, Restaurant, Hotel, Camping, Seminar- und Retreatzentrum sowie Ferienwohnungsvermietung. Je nach Interesse der künftigen Mitglieder können weitere Bereiche wie soziale Dienste, Mobilität, Gärtnerei oder Kulturveranstaltungen hinzukommen.
Das Architekturbüro Graadwies hat erste Planungen erstellt; die Abstimmungen mit dem Bauamt sind weitgehend abgeschlossen. Das Projekt wird im Rahmen des Elbe Valley Wir-Bündnisses und der Hochschule Neubrandenburg drei Jahre wissenschaftlich begleitet und auf Landesebene unterstützt.
Der Aufbau der Projektgruppen und der verschiedenen Teilbereiche steht im Vordergrund. Die Reihenfolge der Projekte entwickelt sich organisch aus den Bedürfnissen der Gemeinschaft. In den nächsten drei Jahren soll ein Großteil der neuen Bewohnenden eingezogen sein.
Gut Leben und Arbeiten für alle Generationen an einem wunderbaren Ort in mitten der Natur. Besonders für Menschen, die einen neuen Ort für ihr schöpferisches und oder unternehmerisches Wirken suchen, wird Gutleben Büttnershof beste Voraussetzungen bieten. Ateliers für Kunstschaffende, Kreative und Handwerker*innen, aber auch Coworking Places für die neuen Kreativen und digitalen Nomad*innen im Bereich von IT und KI werden dem Ort seinen besonderen Charakter geben. Hier kann nach Belieben zusammen oder eigenständig gearbeitet werden und Träume verwirklicht werden. Auf Basis der Werte, genossenschaftlich, transparent in Mitbestimmung der Bewohnenden, Gewerbetreibenden und Mitarbeitenden wird dieses unter dem Dach der Gutleben Genossenschaft verwirklicht.
Wohnen
Arbeiten
Klimaschutz
Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Zukunftsfähige Regionen und Städte
Wohnen
Caduli setzt auf eine nachhaltige Neugestaltung des ländlichen Wohnens durch serielle Holzbauten und den Ausbau bestehender Scheunen. Das Baukonzept nutzt umweltschonende, regionale Materialien und ressourcenschonende Methoden, um ökologische Qualität mit Kosteneffizienz zu verbinden. Ziel ist es, durch diese Bauweise dauerhaft sozialverträglichen Wohnraum zu schaffen.Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit: Im Erdgeschoss sind mehrere barrierefreie Wohnungen und Häuser geplant, die ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen. Durch die Kombination aus nachhaltiger Neubau-Serienfertigung und der Revitalisierung von Bestandsgebäuden schafft das Projekt ein zukunftsfähiges Wohnmodell.



Wohnen
Sachsen-Anhalt Iden
In den leerstehenden Scheunen entstehet neuer Wohnraum / c Wolf Meyer-Plate
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Neu entstehen nachhaltige Holzhäuser / c graadwies
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Auch einzelne Häuser wird es neu geben / c graadwies
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Zukunftsfähige Regionen und Städte
Bei allen Massnahmen, wie Energieausbau, Schaffung von sozialer Infrastruktur durch Ansiedlung von z.B. Plegediensten und Schaffung von Begegnungsstätten, wie ein Dorfcafe und ein Dorfladen werden grundsätzlich die umliegenden Siedlungen mit einbezogen und auch Angebote für die Gesamtgemeinde erarbeitet. Die Teilhabe ist schon durch einen geringen Mitgliedsbeitrag von insgesamt 300 Euro einmalig möglich. Schon jetzt in der frühen Planungsphase werden die Bewohner des Ortes und der umliegendn Siedlungen mit einbezogen und der Dialog gefördert. Niederschwellige Angebote z.B. Hilfe bei der Reparatur von Fahrrädern wird auch schon jetzt praktiziert. Durch die in der Satzung festgelegten Projektgruppenbeiräte, die ihre Regeln selbst festlegen ist eine freiheitliche Organisationskultur angelegt.

Zukunftsfähige Regionen und Städte
Sachsen-Anhalt Iden
Der Dorfplatz wird Mittelpunkt auch des regionalen Umfeldes / c graadwies
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Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Das Projekt ist bereits Mitglied in regionalen Vereinen und wirkt an verschiedenen öffentlichen Projekten zur Zukunftsentwicklung ländlicher Regionen mit. Zu nennen sind die Werkstatt der Mutigen im Rahmen des Projektes „Neue soziale Dorfmitte" des Elbe Valley Wir-Bündnisses. Gemeinsam mit der Freiwilligen Agentur Altmark und der Hochschule Neubrandenburg wird das Projekt die nächsten drei Jahre wissenschaftlich begleitet. Durch den Austausch und die Teilnahme an verschiedenen Gemeinderatssitzungen sowie die enge Zusammenarbeit mit der zuständigen Verbandsgemeinde erfährt das Projekt auch von dort starke Unterstützung. Weitere Kooperationen mit anderen Genossenschaften, die sich mit ländlicher Entwicklung beschäftigen, bestehen bereits oder werden angestrebt.
Einen festen Fokusbereich gibt es derzeit nicht – dieser wird gemeinsam mit der Gemeinschaft entstehen. Gegenwärtig stehen alle Bereiche gleichermaßen im Fokus.



Organisationskultur und Gemeinwohlorientierung
Sachsen-Anhalt Iden
Erste Treffen von alten und neuen Bewohnern / c Edda Gehrmann
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Das Projekt wurde auch der Presse vorgestellt / Edda Gehrmann
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Vor dem neuen Dorfplatz wird das Projekt erklärt / Edda Gehrmann
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Wer steht hinter Gutleben Büttnershof ?
Über die Projektgruppe
Zur Pioniersgruppe gehören Köche, Visionäre, Architekt*innen, Unternehmer*innen, Gastronom*innen und Geschäftsführerende.
Über die Organisationsform
Wo möglich, werden Konsensentscheidungen getroffen, unterstützt durch fachliche Qualifikation. Die Satzung der Genossenschaft legt den Rahmen für partizipative – mittels Projektbeiräten - Entscheidungsprozesse fest.
Ansprechpersonen
Wolf Meyer-Plate
Pionier
Maike Fuchs
Pionier







